Ich bin Psychotherapeutin (systemische Familientherapie) in Klagenfurt und arbeite seit 2019 in der psychiatrischen Rehabilitation, in ambulanter Versorgung sowie in gruppentherapeutischen und supervisorischen Settings. In der Zusammenarbeit mit Ärzt:innen, Psycholog:innen, Sozialarbeiter:innen und Pflegekräften habe ich gelernt, komplexe Dynamiken schnell zu erfassen – sei es in Einzelgesprächen, Teams oder Organisationen – und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Was mich in meiner Arbeit auszeichnet, ist eine klare Struktur, ein wertschätzender Blick auf Menschen und die Fähigkeit, auch in herausfordernden Momenten Ruhe und Orientierung zu geben. Ob in Psychotherapie, Supervision oder Organisationsberatung – ich denke systemisch, arbeite lösungsorientiert und begleite Veränderungsprozesse mit Präsenz und Humor. Ich übernehme Verantwortung, koordiniere Prozesse gern – und bleibe dabei stets nah an den Menschen, mit denen ich arbeite.
Mein Weg in die Psychotherapie begann nicht im Hörsaal, sondern im echten Leben!
Als neugieriger Querdenker und Freigeist wollte ich früh verstehen, warum Menschen fühlen und handeln, wie sie es tun. Mein Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft nährte diese Faszination – doch ich spürte, dass mir nicht Theorie, sondern Begegnung fehlte.
Ich wollte nicht nur über Menschen nachdenken, sondern mit ihnen in Kontakt treten. So führte mich mein Weg zur Ausbildung in Lebens- und Sozialberatung, und schließlich zur Psychotherapie – zunächst nebenberuflich, dann mit voller Überzeugung.
Eine prägende Erfahrung war meine Arbeit als Produktionsleitung eines Films über psychische Gesundheit. Dort wurde mir klarer denn je, wie groß der Unterschied zwischen Außenwirkung und innerem Erleben sein kann. Menschen, die nach außen stark und kontrolliert wirken, tragen oft unausgesprochene Lasten. Genau für solche Momente wollte ich Raum schaffen – jenseits von Leistungsdruck, Rolle und Maske.
Auch mein eigener Weg war nicht frei von Belastungsphasen. Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, Unterstützung nicht als Schwäche zu betrachten – sondern als bewussten Schritt in Richtung Klarheit und Selbstwirksamkeit.
Heute arbeite ich als systemische Psychotherapeutin – mit der tiefen Überzeugung, dass jeder Mensch seine eigene Lösung bereits in sich trägt. Ich helfe nur dabei, wieder Zugang dazu zu finden.
Seit 2011 arbeite ich im psychosozialen Bereich – in unterschiedlichen Rollen, Einrichtungen und Kontexten. Jede Station hat meine heutige Haltung als Psychotherapeutin und Organisationsberaterin geprägt: lösungsorientiert, systemisch denkend und mit klarem Blick für Strukturen und Beziehungen. In Wien begann ich in der Begleitung und Betreuung von Menschen mit psychischer Erkrankung, später folgte der Einsatz im psychiatrischen Not- und Krisendienst in Klagenfurt. Es folgten mehrere Jahre in der Familienintensivbetreuung und im betreuten Wohnen, bevor ich in den Rehabilitationsbereich wechselte – zuerst in eine stationäre Rehaklinik in Wildbad Einöd, anschließend in die stationäre und später ambulante Rehabilitation in Klagenfurt.
Parallel dazu baute ich meine eigene Praxis als Psychotherapeutin und Lebens- und Sozialberaterin in Klagenfurt auf, in der ich heute mit Einzelpersonen, Gruppen, Teams und Organisationen arbeite. Die Kombination aus klinischer Erfahrung, sozialpädagogischer Praxis und freier therapeutischer Arbeit bildet das Fundament meiner heutigen Tätigkeit – sowohl im Einzelsetting als auch in der Organisationsberatung, Supervision und Teamentwicklung.
Meine psychotherapeutische Fachausbildung absolvierte ich im Fachspezifikum für Systemische Familientherapie an der ÖAS Wien (2015–2020). In meiner Abschlussarbeit beschäftigte ich mich mit der Frage, wie Gruppenpsychotherapie und Film als Medium miteinander verbunden werden können – ein Ansatz, der bis heute meine kreative und ressourcenorientierte Arbeitsweise in der Psychotherapie prägt.
Bereits zuvor hatte ich an der Universität Wien ein Doktoratsstudium in Theater-, Film- und Medienwissenschaft abgeschlossen. In meiner Dissertation analysierte ich die Darstellung psychischer Erkrankungen im Film aus systemischer Perspektive, mit Fokus auf gesellschaftliche Zuschreibungen und Resilienz. Diese wissenschaftliche Auseinandersetzung vertiefte meinen Blick auf psychische Gesundheit im öffentlichen Diskurs – ein Thema, das ich auch in meiner therapeutischen Arbeit, Supervision und Organisationsberatung in Klagenfurt immer wieder aufgreife.
Meine psychotherapeutische Grundausbildung erhielt ich im Psychotherapeutischen Propädeutikum (ÖAGG Wien), ergänzt durch den Lehrgang Psychosoziale Beratung / Lebens- und Sozialberatung (ARGE Bildungsmanagement Wien), den ich mit der Abschlussarbeit „Spannungsfeld Beratung“ und dem Titel Akademische psychosoziale Beraterin abschloss.
Mein Magisterstudium in Theater-, Film- und Medienwissenschaft widmete ich der Systemischen Aufstellungsarbeit im kreativen Kontext, während ich bereits im Universitätslehrgang für Fernsehjournalismus an der Donau-Universität Krems fundierte Kompetenzen in Kommunikation, Moderation und Vermittlung komplexer Inhalte erwarb – Fähigkeiten, die mir heute sowohl in der Einzeltherapie als auch in der Arbeit mit Teams und Organisationen zugutekommen.
Neben meiner therapeutischen Tätigkeit studiere ich derzeit Gesundheitsmanagement (Master) an der FH Kärnten.
Ich habe gelernt, mit Menschen in hochbelasteten Situationen zu arbeiten – im Einzelkontakt, in Gruppen und in Teams. Ob im klinischen Setting, in der präventiven Arbeit oder in organisationalen Strukturen: Veränderung gelingt dann am besten, wenn Klarheit, Beziehung und Struktur zusammenkommen.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass für Sie – oder Ihr Team – genau so ein Moment gekommen ist, bin ich gerne für Sie da.